zeichen_vbr.pngAuf Antrag des BVGL wurde im Hauptausschuss beraten, in wie weit es möglich ist, im Bereich der Weberhofstraße, Max-Bruch-Straße, Friedemann-Bach-Straße und Martinsrieder Straße eine einheitliche Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen. Derzeit gibt es hier eine Mischung aus verkehrsberuhigten Zonen mit Schitt-Tempo und Tempo-30-Bereichen. Dies führt für viele Autofahrer zu Verwirrungen. Die Folge ist oft viel zu schnelles Fahren im verkehrsberühigten Bereichen, was wiederum zu gefährlichen Situationen mit Fußgängern und spielenden Kindern führt.

In jüngerer Vergangeheit sind bereits einige Unfälle, z.T. mit Personenschäden, passiert. Nach Vorschlag des BVGL sollte der gesamte Berich in eine verkehrsberuhigte Zone umgewandelt werden. Da es hier keinen Durchgangsverkehr gibt und ohnehin schon ein großer Teil als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen ist, würde dies für Klarheit schaffen und die Autofahrer im Grunde nicht weiter einschränken als ohnehin schon vorhanden.
Nun wurde aber festgestellt, dass die straßenbaulichen Gegebenheiten es nicht zulassen, weiter Teilbereiche zu beruhigen. Eine verkehrsberuhigte Zone muss baulich so angelegt sein, dass die typische Gliederung in Fahrbahn und Fußweg nicht vorhanden ist. Dies wird in der Regel durch niveaugleiche Ausbau realisiert. Auf Grund dieser Verwaltungsvorschrift ist es nun nicht möglich z.B. die Friedemann-Bach-Straße oder weitere Teile der Max-Bruch-Straße zu beruhigen.
Als Alternative wurden nun verstärkte Geschwindigkeitsüberwachungen in diesem Bereich vorgeschlagen.

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