Bürgerverein will Gräfelfinger Anliegen gewahrt sehen

Planung Südring A 99

Gräfelfing: Die Gemeinde Gräfelfing soll ihre Vorstellungen aktiv in die Fortführung der Machbarkeitsstudie für den Südring einbringen, um die eigenen Belange und Interessen zu vertreten. Das fordert die Fraktion des Bürgervereins jetzt in einem Antrag an den Gemeinderat.

Der nun vorgelegte Zwischenbericht der Autobahndirektion Südbayern, begründet Fraktionsvorsitzender Florian Renner die Forderung, belege, “dass alle untersuchten Streckenvarianten einen unmittelbaren Einfluss auf die Wohn- und Lebensqualität der Gräfelfinger Bürgerinnen und Bürger haben werden”.

Bereits jetzt werde Gräfelfing durch die Autobahn Lindau (A 96) und das dortige massive Verkehrsaufkommen und die damit verbundenen Emissionen belastet. “Um jede weitere Verschlechterung der Wohnqualität zu vermeiden muss die Gemeinde ihre Interessen frühzeitig und nachhaltig im Planungsprozess vertreten”, erklärt Renner. Bürgermeister und Verwaltung müssten deshalb bereits jetzt alle möglichen Schritte einleiten, um aktiv am laufenden Planungsprozess beteiligt zu sein. “Weiterhin ist auf die Autobahndirektion Süd einzuwirken, dass die Bedenken der Gemeinde in den Abwägungsprozess einbezogen werden.” Schließlich, so heißt es weiter in der Pressemitteilung des BVGL, habe auch eine stadtnahe Tunnellösung, die das Würmtal und den Münchner Süden verschone, für Gräfelfing durch die damit möglicherweise verbundene Verkehrszunahme auf der A 96 verheerende Folgen. Andererseits könne gerade durch einen damit eventuell verbundenen weiteren Ausbau der A 96 auch die lang ersehnte Überdeckelung der Autobahn im Ortsbereich von Lochham durch Bund und Land finanziert werden.

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