Der Eiertanz um den Bau der St 2063 neu geht in die nächste Runde. Was als Gesamtkonzept für das Würmtal greifen sollte, endet nun mit einer Farce!

Die CSU schreibt sich die St 2063 neu auf ihre Fahnen, war jedoch jahrelang unter Josef Schmid ein Verhinderer dieser Variante. Die jetzige Rumpflösung der CSU Gräfelfing ist eigentlich der Antrag der SPD. Diese neue Variante der CSU dürfte wohl eher das Dankeschön an die SPD sein für den Platz des zweiten Bürgermeisters. Diese Variante ist eine Verschwendung von Steuergeldern und somit nicht tragbar.

Der Bürgerverein Gräfelfing-Lochham fordert seit Jahrzehnten den Bau der St 2063 neu als Gesamtkonzept und stand hier meistens alleine da. Es muss allen beteiligten Parteien klar sein, dass ein Rückbau der Würmtalstraße und Pasinger Straße
in Gräfelfing nur möglich ist, wenn die Strecke vor der Heitmeiersiedlung beginnt. Auch die Gemeinde Planegg sollte langsam mal ihre Hausaufgaben machen, denn die Planungen der St 2063 neu sind nicht zeitgleich mit der Finanzkrise aufgetaucht, sondern haben ihren Ursprung bereits in der Pfeiffer-Trasse. Die Gemeinde Planegg unterhält zwei Gewerbegebiete, welche jeweils über Gräfelfinger Flur erschlossen sind. Alleine daran kann man das jahrzehntelange Desinteresse der Planegger Räte erkennen.

Eric Bayer
2. Vorsitzender des Bürgervereins
Gräfelfing-Lochham

LESERBRIEF Zur Berichterstattung über den geplanten Bau der Staatsstraße 2063 neu. Münchner Merkur Freitag, 7. November 2008

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.